zurückJurybegründung
Preis Bester Dokumentarfilm: „Frauenzimmer“
R: Saara Aila Waasner „Frauenzimmer“ erzählt würdevoll die Geschichten von drei Prostituierten. Voller Respekt lernen wir diese drei wunderbaren Frauen kennen: ihre Beweggründe dafür, in fortgeschrittenem Alter in “das Gewerbe” eingestiegen zu sein und Facetten ihrer Emanzipation und Selbstbestimmtheit.
Der Film spielt mit dem Voyeurismus des Zuschauers, ohne je seine Protagonistinnen aus dem liebevollen Auge zu verlieren. Mit einer sehr schönen Kamera von Eva Maschke und Stefan Arendt werden die drei Portraits in kluger Leichtigkeit durch die Montage von Elisabeth Raßbach miteinander verwoben.
Saara Aila Waasner schafft es, eine große Nähe zu ihren Protagonistinnen aufzubauen, ohne sie je vorzuführen. Im Gegenteil, sie wachsen uns ans Herz.
„Frauenzimmer“ ist ein “Frauenpower Film”! Er sagt uns, daß es nie zu spät ist, die eigenen Bedürnisse ins Auge zu fassen und sich zu emanzipieren. Glückwunsch an das gesamte Team!
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